Gemeine Strauchschrecke

Pholidoptera griseoaptera

Sandige Böden meidet diese weit verbreitete Art, aber an Kahlschlägen ist sie oft Erstbesiedler. Die bis zu 20 mm großen graubraunen Tiere mit den langen Fühlern ernähren sich gerne von kleinen Insekten, etwa Blattläusen, fressen aber auch Pflanzenteile. Sie sind oft schon aktiv, wenn es anderen Arten noch zu kühl ist, etwa ab 7 Grad Celsius. Daher kommt die Art an manchen Orten im Gebirge bis in Höhen von über 2000 m vor. Zuviel Sonne behagt ihnen weniger, dann ziehen sie sich an schattige Stellen zurück. Vom Nachmittag an bis in die tiefe – auch kühle und feuchte – Nacht ertönt ihr Gesang, den man mit „zizizi“ beschreiben kann. Nach der Paarung legt das Weibchen etwa 200 Eier in den Boden oder in Totholz ab. Nach zwei Jahren und sieben Häutungen sind die Nachkommen dann ausgewachsen.